Mittwoch, 11. Januar 2017

Was verraten die Falten in deinem Gesicht über dich? 365 Fragen #10

Ich bin noch gar nicht sooo alt - na gut vielleicht habe ich die Hälfte meines Lebens schon geschafft, vielleicht auch erst ein Drittel, aber Falten habe ich schon reichlich. Die kleinen Falten, die sich wie Sonnenstrahlen um die Augen legen. Davon habe ich ganz viele. Das kommt vom Lachen. Die Falten in meinem Gesicht verraten also, dass ich viel lache. Und das ist ganz wunderbar, denn ich lache ausgesprochen gern. Manchmal laut prustend, wenn mein großer Sohn etwas Lustiges sagt, manchmal leise in mich hinein. Manchmal so lange, bis mir die Tränen in die Augen schießen, weil der Kleine das erste mal lauthals gegluckst hat, manchmal nur ein leises gerührtes Lächeln, wenn ich meine drei Männer zusammen sehe. Und wenn ich meine beiden Jungs ansehe, dann haben sie dieselben Falten. Obwohl sie noch gar nicht so alt sind. Aber die lachen auch viel. Und ihre Falten verraten mir, dass sie glücklich sind, weil sie eine Familie haben, in der gerne und viel gelacht wird.
Natürlich gibt es neben den Lachfalten auch ein paar Sorgenfalten in meinem Gesicht. Nicht viele und sie sind auch nicht besonders tief, denn ich halte gar nichts davon, sich zu viele Sorgen zu machen. Das Leben passiert einfach - egal, ob man sich Sorgen macht oder nicht. Und vielleicht habe ich Glück und kann die Sorgenfalten durch Lachfalten ersetzen. Die sind eh viel hübscher.
Und was verraten eure Falten?

Montag, 9. Januar 2017

365 Fragen #9

Als das alte Jahr zu Ende ging, habe ich mir einen neuen Kalender gekauft. Und weil er letztes Jahr so schön war und ich das Magazin liebe, habe ich mir den Kalender von FLOW gekauft - ohne zu wissen, dass er mir jeden Tag eine Frage stellen würde. Nun sind die ersten 9 Tage des Jahres bereits vergangen und auf einen Teil der Fragen hatte ich sofort eine Antwort, auf andere keine und die heutige Frage hat mich schon den ganzen Tag ins Grübeln gebracht.
Ist es dir wichtig, was andere über dich denken?
Als emanzipierter, gebildeter, individueller Mensch ist man da sofort versucht, lauthals NEIN zu schreiben. Ich auch. Aber wenn man nur mal ein paar Minuten drüber nachdenkt, ist das natürlich totaler Blödsinn. Was wäre ich denn für ein Mensch, wenn es mir völlig egal wäre, was andere von mir denken? ABER natürlich muss ich differenzieren. Es ist mir zum Beispiel total wurst, was mir unbekannte Menschen über mich denken. Meistens ist mir auch egal, was Nachbarn oder andere mir flüchtig bekannte Personen des täglichen Lebens von mir denken. Aber mir ist es zum Beispiel überhaupt nicht egal, was mein Mann, meine Eltern, meine Kinder oder überhaupt meine ganze Familie und meine Freunde von mir denken.
Ich mache natürlich trotzdem letztendlich, was ich für richtig halte, und fast nie tue ich etwas, nur damit andere gut (woran auch immer man das festmacht) von mir denken. Aber wenn mein Mann oder meine Kinder mir zu verstehen geben, dass sie bestimmte Verhaltensweisen an mir nicht gut finden, sich darüber ärgern oder ich sie sogar damit verletze, dann denke ich sehr genau darüber nach, ob das vielleicht auch anders geht. Und zwar nicht, weil ich nicht möchte, dass sie schlecht von mir denken, sondern weil ich so sein möchte, dass sie gar keinen Anlass haben, schlecht von mir zu denken. Weil sie mir wichtig sind, weil ich sie liebe und weil ich will, dass sie glücklich sind.

Und vielleicht sollten viel mehr Menschen aufhören, sich Gedanken zu machen, was "die Leute" von ihnen denken könnten, und viel mehr Menschen, sich wirklich zu Herzen nehmen, was die wichtigen Personen in ihrem Leben von ihnen halten.

Und wie ist das bei euch? Ist es euch wichtig, was andere über euch denken?